Josefsschwestern Trier

- Die Liebe Christi drängt uns -

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125. Gründungsjubiläum

Am Fest die hl. Ignatius von Loyola, dem 31. Juli 2016, feierten wir Josefsschwestern im St. Josefsstift in Trier unseren 125. Gründungstag mit ca. 300 Gästen: Ordensleuten, Verwandten, Wohltätern, Freundinnen und Freunden.

Das Fest wurde mit einem Festgottesdienst eröffnet, zelebriert von Dompropst Werner Rössel und den Konzelebranten Dompropst em. Hermann Josef Leininger und Domkapitular em. Josef Schmidt.

Nach dem Festgottesdienst versammelten sich alle Gäste zu einem Umtrunk in der Parkanlage des St. Josefsstiftes.

Die Begrüßungsansprache mit Rückblick auf 125 Jahre der Gemeinschaft und Ausblick in die kommende Zeit hielt Generaloberin Sr. Remigia Ternes (siehe unten).

Ein Highlight war:

Für jedes Jahr seit der Gründung der Gemeinschaft im Jahr 1891 soll in Bolivien "Zukunft" gepflanzt werden. Es wurden für ein Projekt des Bistums Trier für den Wald der Kinder in El Alto 125 Baumsetzlinge gesponsert. Diese werden dort von den Kindern gepflanzt und ein Jahr lang gehegt und gepflegt, damit sie die Bedingungen zum Anwachsen haben.

Vor 25 Jahren, bei der Jahrhundertfeier, wurde im Klosterbereich, im Schatten der Porta Nigra, ein Ginkgobaum eingepflanzt.

Diesmal haben wir im Bereich des Wohnhauses zwei Apfelbäume gepflanzt.

Jeder darf einmal "naschen" und sich an Gottes guter Schöpfung erfreuen!

Der Tag bot Vielen die Gelegenheit der Begegnung und mitunter ein Wiedersehen nach Jahren.

Mit Musik und Psalmengesang klang der Festtag in der Kapelle des St. Josefstiftes aus.


Begrüßungsansprache Generaloberin Sr. Remigia:

Verehrte Festgemeinde,

liebe Schwestern und Brüder,

ich möchte Sie alle mit  dieser geschwisterlich, biblischen Anrede herzlichst begrüßen. Der Gruß ist mir in seiner Aussage so gemeint, wie ich ihn ausgesprochen, denn wir haben uns hier im Josefsstift als eine geschwisterliche Festgemeinschaft zusammengefunden.

Wir Schwestern freuen uns, dass Sie in so großer Zahl die Einladung angenommen und zu unserem Jubiläumsfest gekommen sind.

Es freut mich in besonderer Weise, in unserer Mitte Sr. Scholastika Jurt als Repräsentantin der Deutschen Ordensobernkonferenz, Sr. Gerhild Sewenig, die Ordensreferentin unseres Bistums und das Ehepaar Gräfin Maria Teresia und Graf Gotthard von Ballestrem, Verwandte unserer Gründerin Mutter Gertrud zu begrüßen. Aber auch Ihnen allen, die Sie uns Schwestern in vielfältiger Weise verbunden sind, an dieser Stelle nochmals ein frohes Willkommen!

Wie ich von hier aus sehe, konnte ich bislang nicht jeden einzelnen persönlich begrüßen,  drum von dieser Stelle ein herzlicher Willkommensgruß!

125 Jahre ist unsere Kongregation im Dienst am Evangelium in Europa und in Bolivien seit 52 Jahren tätig. So freue ich mich, dass wir in großer Dankbarkeit gegenüber Gott und den Freundinnen und Freunden, die mit uns eine Wegstrecke gegangen sind, uns hier zur Festfeier versammelt haben.

Wir feiern nicht uns, nicht das Gelungene in all den Jahren, sondern den Herrn, dem wir soeben in der Eucharistie Dank gesagt haben für seine gütige und liebevolle Führung durch diese Zeit.

Wir Schwestern  durften auf vielfältige Weise den Menschen nahe sein, sie Gottes liebende Zuwendung erfahren lassen gemäß dem Leitwort unserer Kongregation:

"Die Liebe Christi drängt uns - Caritas Christi urget nos".

Die Menschen am Rande, die Frauen in Not, die Pastoral und Bildungsarbeit waren stets ein Schwerpunkt unserer Gründerin Mutter Gertrud, Gräfin Josephine Schaffgotsch. Diesen Gründungsauftrag haben die Schwestern bis heute hier und in Bolivien fortgeführt, oftmals unter nicht gerade leichten Bedingungen. In der zurückliegenden Zeit der Kongregation gab es Höhen und Tiefen. Schmerzliche und erfreuliche Momente.

Ihnen, liebe Mitschwestern danke ich im Namen der Kongregation für den Einsatz im Reich Gottes, für jede liebevolle Zuwendung zu den Menschen.

Der Dank gilt auch allen Schwestern, die nicht mehr unter uns weilen. Lasst uns ihrer in einem Augenblick der Stille gedenken…

Ein Jubiläum ist aber nicht nur Rückblick, sondern soll über den heutigen Tag hinausweisen. Wir wollen Ausblick halten, damit der Impuls der Gründerin weiterlebt und sich auch in unserer Zeit entfaltet.

Es gibt auch heute genügend Herausforderungen, uns "von der Liebe Christi gedrängt", den Menschen  zuzuwenden. Wir wollen ihre Nöte erspüren und sie auf ihrem Weg begleiten. In unseren Tagen brauchen sie und wir alle mehr denn je „die Kraft des Glaubens und die Schwingen der Hoffnung“ wie es unsere Gründerin benannte.

"Hinausgehen zu den Armen an die Ränder und dort das Evangelium leben, verkünden",  ruft uns Papst Franziskus immer wieder zu. Im  "sentire cum ecclesia", das uns Mutter Gertrud aus der ignatianischen Spiritualität mit auf den Weg gegeben, wollen wir uns das zu Herzen nehmen und als Anruf und Herausforderung auch heute für uns Josefsschwestern sehen.

Dieses „Sehen heute“ beinhaltet in besonderer Weise die Realität unserer Gemeinschaft in Europa. Hier ist unser Wirken auf ein bescheidenes Maß begrenzt.

Vielmals und lange haben wir Schwestern darüber gebetet und nachgedacht, wie das, was unsere Gründerin begonnen, auch in unseren Tagen ohne uns Schwestern weitere Wirkkraft entfalten könnte.

Es ist als Frucht gereift, dass wir eine „Gertrudis Stiftung“ für Dienste in Kirche und Welt „aus der Taufe“  heben werden. Die Grundausrichtung steht, die Satzungstexte sind erarbeitet und liegen derzeit dem Finanzamt Trier zur Prüfung vor.

Nun halten wir noch Ausschau nach Weggefährtinnen und -gefährten, die uns in den Herausforderungen unserer Tage unterstützen.

Wir wiederum möchten Sie an unserem Charisma teilhaben lassen und bieten im Josefsstift einen Ort des Rückzugs und der Sammlung an…

Liebe Mitschwestern, liebe Freundinnen und Freunde, gehen wir “in der Kraft des Glaubens und mit Schwingen der Hoffnung“ miteinander den Weg weiter: hier und in Bolivien.

Gestalten wir gemeinsam und miteinander die Zukunft. Dazu sei der Herr selber unser Wegbegleiter!

Lasst uns zum Dank und in der Freude auf den weiteren Weg der Freundschaft unsere Gläser erheben:   „Salut  und  Prosit“

11.00 Uhr Festgottesdienst

Dompropst

Prälat Werner Rössel

· Umtrunk und Begegnung

Mittagessen

Kaffee und Kuchen

· Diverse Angebote:

· Hausbesichtigung

· Offenes Singen

· Baumpflanz-zeit

· Meditativer Tanz

· Bibellesung

· Offener Bücher- und Kartentisch

17.00 Uhr Abschluss

Orgelmusik und Psalmengesang

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Josefsschwestern Trier

Wir sind eine katholische Ordensgemeinschaft und leben das Ordensleben in Gemeinschaft. Unser Leben gestalten wir nach dem Evangelium und unserer Lebensregel, deren Grundlage die Hl. Schrift und die ignatianische Spiritualität ist.

Als apostolisch tätige Ordensgemeinschaft verwirklichen wir unsere Dienste im pastoralen und sozialen Bereich. Wir begleiten Menschen auf ihrem Glaubensweg und geben ihnen Hilfen, damit sie aus diesem Quellgrund ihr Leben besser gestalten können. Sozial benachteiligten Menschen, besonders Frauen und Kindern wollen wir Chancen für ihr Leben ermöglichen.

Über Ihr Interesse an unserer Gemeinschaft freuen wir uns und bieten Ihnen auf den nachfolgenden Seiten unserer Homepage Einblick in unser Leben und unsere Dienste.

 

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