Josefsschwestern Trier

- Die Liebe Christi drängt uns -

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Sr. Lea Ackermann bei ihrer Predigt zum Tag der Diakonin

Der „Tag der Diakonin“

fand im St. Josefsstift statt

Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche ist längst überfällig. Darin stimmten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zum „Tag der Diakonin“ am Festtag der heiligen Katharina von Siena überein. „Wenn wir heute aber von Diakoninnen reden, begegnen wir Misstrauen und gelten als revolutionär“, stellte Sr. Lea Ackermann in ihrer „Predigt“ im St. Josefsstift fest. Dabei habe es über Jahrhunderte Diakoninnen gegeben, so die Gründerin der Frauenrechtsorganisation SOLWODI und engagierte Streiterin für Gleichberechtigung von Frauen in kirchlichen Ämtern.
Heute dürften sich Frauen ehren- und auch hauptamtlich in der Kirche einbringen und engagieren. Sobald es aber um Rechte, Macht und Verantwortung gehe, „dann ist das reine Männersache“.
In den Gesprächsrunden nach dem Gottesdienst äußerten sich Teilnehmerinnen überwiegend zuversichtlich, dass das „Diakonat der Frau“ in absehbarer Zeit kommen werde. Allerdings waren auch einige Frauen übereinstimmend der Meinung: „Wir haben eine gravierende Sinn- und Glaubenskrise und müssen viel mehr über Gott reden und zu den Suchenden gehen.“